Rochus vom Genderblog war zu Gast. Ein Gespräch über Geschlechterrollen und Allergien, Käse, Wein, die Pest und das Abenteuer, ein Feminist zu sein. Ganz ohne neue Technik.
Andreas Murkudis, Kurator der schönen Dinge, Kurator des Museums der Dinge, empfängt Cindy und Katja in seinem intimen Laden zwischen Möbeln und Schneidebrettern, zwischen Dingen, die er schön findet. Der Jünger der Ware berichtet auch über seine Eltern, einst Kommunisten in Griechenland.
Sigi Markwart kam spät, aber er kam - leider in zivil. Wenn der Tanzkönig von Berlin auf die Rolle geht, sitzt alles: Hut, Dreiteiler, Handschuhe, Fächer.
Erste Aufnahme mit der neuen Technik (Soundcraft EPM 8, Beyerdynamic PV DT-297, ART Headamp V). Ich bin ganz zufrieden. Wenn wir jetzt noch Raumatmo drunter mischen, wird es noch etwas küchenradiomäßiger. Was sagt Ihr? Der Live-Stream hat wohl auch einigermaßen funktioniert. Um die Übersteuerungen kümmere ich mich noch.
Cindy und Katja nicht zugegen, da konnte sich das Küchenradio entspannt einem soliden Stück Männerliteratur widmen. Stefan Wimmer (”Die 120 Tage von Tulum”, Ex-Playboy-Redakteur, Ex-Matador-Redakteur, Ex-Doktorant, Ex-TV-Producer) spricht über sein zweites Buch “Der König von Mexiko”. Das Rohmaterial sammelte er während eines dreijährigen Schneesturms vor Ort. Ein Creative-Commons-Buch plant Stefan Wimmer nicht. Dann kommt Cindy doch noch.

Alle Zeichen standen auf Pleite. Verspätet, Termin verpasst, Hemd zerrissen. Dann raffte sich das Küchenradio doch noch auf, ging in das “Haus der Kulturen der Welt” und fand auf der Intransit08 eine Installation, in der Künsterlinnen sich ein paar Pommes backen und Fußball gucken.

Die Berlin-Safari geht weiter, diesmal entlang der Spree über eine ehemalige Müllkippe, die heute bekannt ist als “Bar 25” und ein so idyllischer wie angesagter Ort ist für Menschen Mitte 30. Wir warten auf Mit-25er Juval und machen analoge Passfotos.

Juval führt uns dann durch Bar, Restaurant und Hostel, bringt uns auf den Stand in Sachen Räumungsklage und sagt etwas zur Geschichte. Die “Bar 25″ hat eine Audio-Show (mittwochs 21-24h live), in der wir kommenden Mittwoch zu Gast sind.

Da alle vom Aufstieg Nord-Neuköllns zur Party-Meile sprechen und Katja es nicht fassen kann, dass sie mal wieder ging, bevor der Trend kam, haben wir seine Fährte aufgenommen. Vom Goldberg übers Kuschlowski und durch die Thai-Karaoke nebenan bis in den Raumfahrer. Andreas war begeistert, Katja nicht.


Es klang nach einem doofen Vorschlag, entwickelte sich aber zu einem interessanten Küchenradio-Ausflug. Ingo Schulze und DbC Pierre (a.k.a. Peter Warren Finlay) haben ein Buch vorgestellt, in dem sie und andere Schriftsteller sich von Tobias Wenzel haben fragen lassen, welche Frage sie sich gern mal stellen würden.
DbC Pierre hat den Booker-Preis für sein lustiges Buch “Jesus von Texas” bekommen. Mit dem vielen Geld hat Finlay seine Schulden bezahlt und sein Drogenproblem in den Griff bekommen - “beneidenswert”, findet Cindy. DbC Pierre isst Cindys Schokoladenkugeln und hat Assoziationen, denen nicht einmal Cindy folgen kann. Ingo Schulze gewährt Einblick in seinen Schaffensprozess und schenkt Katja Blumen.

Die Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs. Die WM. Selbst läppische Kiss-Konzerte (ja, die gibts noch) glauben nicht mehr ohne Feuerwerk auskommen zu können: Wer mehr will als den Chinaböller, kann sich von Profis helfen lassen. Kostet dann aber in der Regel fünfstellig. Felix Wolff ist Feuerwerker aus Leidenschaft. Wir sind so nett und verlinken seinen Arbeitgeber: : Flash Art Dafür schenkt Felix auch dem Küchenradio ein bisschen Festbeleuchtung. Geld übrigens haben wir nicht dafür bekommen!! Also weiter spenden. Und: Erfunden habens die Chinesen.


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